Ankommen in der Natur

 
Diese Methode eignet sich, wenn ihr Programm plant, bei dem die Teilnehmer*innen alleine in der Natur starten sollen. 
Material und Ort: ein schönes Stück Natur, evtl. Schreibzeugs,
„Signal“-trommel für die Rückkehr
Und so geht‘s:
Ganz im Sinne einer Naturaufgabe sucht sich jede*r alleine seinen*ihren Platz in der Natur. 
Die Methode ist in 3 Schritte aufgebaut: 
  1. Schritt: "Schau zurück, wo kommst du her?" "Aus welcher Zeit kommst du?" "Wähle die Dimension deines Rückblickes intuitiv; vielleicht blickst du auf den heutigen Tag zurück, vielleicht auf die letzten Wochen, vielleicht auf dein komplettes Leben"
  2. Schritt: "Schau auf die kommende Zeit, wo soll es mit dir dabei hingehen, was willst du (in dieser Zeit) erreichen, was soll am Ende stehen?"
  3. Schritt: "Zwischen dem Rückblick und der Vorschau liegt eine spannende Zeit, die einzig wirklich realisierbare Zeit - die Gegenwart! Nutze den gegenwärtigen Augenblick. Geh raus aus dem Kopf, komme an, schau dich um. Wo sitzt du? Welche Körperempfindungen hast du? Was riechst, siehst, hörst du um dich herum? [und je nach Gruppe:] "Was sagt dir die Natur?" oder "Warte auf ein Zeichen, das dir die Natur gibt"
Die Reihenfolge kann natürlich vertauscht werden, es sollte betont werden, dass vor allem für den 3. Schritt die meiste Zeit da sein sollte. Und es ist auch ok, in dieser Zeit nichts zu tun, zu dösen, im Gras zu liegen, mit einem Strohhalm im Mund und faul zu sein!
Raus aus dem Kopf und eintauchen in die Natur heißt die Devise!
Danach kann ein Austausch erfolgen, muss aber nicht alle Bereiche abdecken. Je nach Gruppe und Intention...
Erfahrungen:
Je nachdem wie viel Zeit man für die Übung zur Verfügung stellt, bekommt sie eine komplett andere
Dimension. 30 min am eigenen Platz ist Minimum, die Methode kann aber auch über einen ganzen Tag gezogen werden.
Für Schritt 1 und 2 ist Schreibzeug ok für Schritt 3 ist mitschreiben nicht gedacht.