Prävention

 
Die kirchliche Jugendarbeit möchte ein sicherer Ort sein für Kinder und Jugendliche, aber auch für andere schutz- und hilfebedürftigen Personen jedweden Alters, an dem sich alle wohlfühlen können.
 
Das ist das Ziel aller, die sich seit vielen Jahren mit dem Thema "Schutz vor sexualisierter Gewalt" beschäftigen: Kirche, Gesellschaft und Staat haben in den letzten Jahrzehnten viele Gesetze, Verordnungen und Studien erstellt/erstellen lassen und veröffentlicht. Viele Maßnahmen und Standards wurden entwickelt und umgesetzt, und in der Erzdiözese Freiburg in der Präventionsordnung festgelegt.
 

Maßnahmen in der Kirchlichen Jugendarbeit:

  • So bieten Schutzkonzepte für alle Träger-Institutionen (Kirchengemeinden, Verbände,...) einerseits Informationen, andererseits aber auch  Handlungssicherheit.
  • Alle Personen, die mit Schutzbedürftigen ehrenamtlich oder hauptberuflich arbeiten, müssen zum Thema Prävention geschult und sensibel sein für ein grenzachtendes Miteinander.
  • Durch die verbindliche Etablierung des Verhaltenskodex' für Mitarbeitende der Erzdiözese und die zu unterschreibende Erklärung zum grenzachtenden Umgang wird die Haltung des grenzachtenden und präventionssensiblen Umgangs als Voraussetzung für eine Mitarbeit in der Erzdiözese festgelegt.
  • Je nach Tätigkeit muss auch ein erweitertes Führungszeugnis vorgelegt werden (auch von ehrenamtlichen Mitarbeitenden).
  • Für den Ernstfall bestehen klare Meldewege und auch das entsprechende Interventions-Vorgehen ist standardisiert.

Vertrauenspersonen und Ferientelefon:

Darüber hinaus sichert der Einsatz von Vertrauenspersonen in der kirchlichen Jugendarbeit eine unkomplizierte und unmittelbare Ansprechbarkeit zum Thema auf der mittleren Ebene zwischen der Ebene Kirchengemeinde und der Diözesanebene. Die Vertrauensperson für die Region Bodensee-Hohenzollern findest du rechts.
 
Für die Zeit der Pfingst- und Sommerferien ist für alle Haupt- und Ehrenamtlichen das sogenannte "Ferientelefon" unter der Nummer 0761-5144 400 geschaltet. Über dieses ist täglich von 9 - 20 Uhr eine geschulte Ansprechperson erreichbar, die bei einem Vorfall oder einer Vermutung psychischer, körperlicher oder sexualisierter Gewalt - auch im Zweifelsfall -  zu den nächsten Schritte beraten kann.
 
Diese und weitere Maßnahmen tragen dazu bei, dass das Ziel des sicheren Ortes für alle erreicht werden kann und kirchliche Jugendarbeit den Raum für persönliche Entwicklung und Entfaltung bieten kann, den sie in ihrem Leitsatz formuliert hat.
 
Im Folgenden haben wir ein paar Materialien und Links für dich zusammengestellt:
  

Ansprechperson für den Bereich Prävention im JPT

Jugendreferentin in der Kirchengemeinde Zollern und Ansprechperson im JPT für den Bereich Prävention