Bombe

 
Für diese Kooperationsübung braucht ihr ordentlich Platz. Sie geht auch drinnen, ideal ist eine Wiese oder ein Platz draußen.
Die Übung ist schwierig mit grobmotorisch veranlagten Menschen. Diese Übung benötigt wache Köpfe, ruhige Hände,
klare Gedanken und gute Nerven (v.A. bei der Leitung). Außerdem braucht ihr viel Motivation, um nach beinahe unvermeidlichen Enttäuschungen auch nochmal von vorne anzufangen. 
 
Material:
2 Ständer, Tennisbälle, Paketschnur, Gardinenringe, Augenbinden, "Tretminen" (Teller o.Ä.),Kletterseil (zur Abgrenzung des Spielfelds)
 
Aufgabe: Die Gruppe soll die Bombe mittels des "Transportsystems" aus Gardinenringen und Schnüren mithilfe von Robotern vom "Ständer" A zum "Ständer" B bringen. 
Dabei darf das Entschärfungszentrum A oder B nicht betreten werden. Die Bombe darf nicht fallen gelassen werden.
 
Weitere Regeln/ Anweisungen:
  • Nur Roboter dürfen das Tragesystem bedienen (wegen der Verstrahlung).
  • Wie viele Roboter eingesetzt werden entscheidet das Team.
  • Roboter sind blind.
  • Roboter sind verstrahlt und dürfen nicht angefasst werden.
  • Mensch oder Roboter werden durch das Treten auf eine Mine sofort zerstört. Selbiges beim Betreten eines der beiden "Zentren".
  • Menschen, die Roboter berühren, sterben sofort.
Sollte die Gruppe größer sein als 12-14 Personen empfiehlt sich die "Doppelbombenvariante": Jeder
"Ständer" trägt eine Bombe, die nun ZEITGLEICH ins jeweils andere Zentrum transportiert werden muss.
Wenn die Bombe runterfällt wird von vorne begonnen.
Variationen:
  • Roboter sind auch noch stumm
  • Wenn die erste Bombe vom Ständer genommen wird, wird der Zeitzünder aktiviert. (ca. 15 Min.)
  • Hindernisse auf dem Weg einbauen!
Gerade bei der Doppelvariante entsteht schnell ein Wettbewerb zwischen beiden Gruppen. Aber eigentlich gibt es nur eine gemeinsame Aufgabe.
Diese Übung dauert ca. 1 Stunde.